das Bündnis




Täglich werden in unserer Nachbarschaft Menschen wegen ihrer Hautfarbe, Herkunft, Behinderung oder politischen Überzeugung diskriminiert, verfolgt, misshandelt oder ermordet. Sie werden verfolgt, weil sie anders aussehen, anders leben oder anders denken.

Betroffen von dieser Entwicklung und nicht bereit, dies einfach hinzunehmen und zu akzeptieren, treffen sich seit September 2000 Ingelheimer Bürgerinnen und Bürger, um gemeinsam gegen Rassismus und Gewalt also für Toleranz, Solidarität und Mitmenschlichkeit einzutreten.

Das Ingelheimer Bündnis gegen Rassismus und Gewalt e.V. besteht nun seit dem Jahr 2001. Wir sind als Personenbündnis überparteilich aber nicht unparteiisch. Mit Informationen, Diskussionen und kulturellen Veranstaltungen - vor allem in Schulen und in anderen öffentlichen Einrichtungen - wollen wir weiterhin öffentlich machen, was längst nicht mehr im Verborgenen passiert. In diesem Zusammenhang hatten wir uns auch dem Mainzer Appell angeschlossen.

Und wir mischen uns ein – vor Ort. Schon länger greifen wir im Rahmen unsere Aktionen lokale und regionale Themen auf, versuchen wir mit kulturellen und informativen Veranstaltungen das Leben in unserer Stadt zu bereichern. Die gute Zusammenarbeit mit einer Vielzahl von Institutionen, Organisationen und Initiativen hier in Ingelheim und in der Umgebung hilft uns bei der Umsetzung unserer Ziele, macht uns stolz und ermutigt uns.

Ende 2015 haben wir den Ingelheimer Appell formuliert und gemeinsam mit dem Runden Tisch Asyl der Stadt Ingelheim die Aktion „Ingelheim zeigt Gesicht“ gestartet. Seitdem haben sich viele Ingelheimer Bürgerinnen und Bürger dem Aufruf angeschlossen und so „Gesicht gezeigt“.

Zu unseren bisherigen Aktivitäten gehör(t)en u.a.:

Aktionen und Aktionstage, Infostände und Unterschriftensammlungen u.a. zu(m) Mainzer Appell, Cities for Peace, Erhalt der Emmerichshütte, Irakkrieg und andere(n) kriegerische(n) Auseinandersetzungen, Flüchtlingsarbeit, …

Initiative „Ingelheim zeigt Gesicht“ und „Ingelheimer Appell“
Organisation von und Teilnahme an Demonstrationen, Mahnwachen, …
Informationsabende u.a. zu Themen wie Jugendkultur(en), dem Fall Hermann Berndes, (offene) Jugendarbeit, Flüchtlingspolitik, …
Gedenkarbeit u.a. Stolpersteinaktionen, ...
Ausstellungen u.a. zum Thema Neofaschismus, Tatort Rheinland-Pfalz, …
Konzerte und Kabarettabende u.a. mit „Neues Glas aus alten Scherben“, Rock for Help, Fred Ape, Dietrich Kittner, Jan Plewka singt Rio Reiser, Ingelheim rockt gegen Rechts …


Wir treffen uns regelmäßig an jedem ersten Mittwoch im Monat um 20:00 in der Cafeteria des Ingelheimer Jugend- und Kulturzentrums YELLOW in der Ludwig-Langstädter-Straße. An Feiertagen und zu Ferienzeiten können diese Termine abweichen.



In-RAGE ist Träger des „Karlspreises 2017“ der Stadt Ingelheim am Rhein


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