In-RAGE das Ingelheimer Bündnis gegen Rassismus und Gewalt e.V.



In-RAGE-Jubiläumsfest
In-RAGE, das Ingelheimer Bündnis gegen Rassismus und Gewalt begeht in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum: 25 Jahre Engagement, 25 Jahre Haltung, 25 Jahre aktiver Einsatz für Menschenwürde und Vielfalt.
In-RAGE hat in Ingelheim Spuren hinterlassen. Ob bei der Organisation von Demonstrationen, dem Einsatz für den Erhalt der Emmerichshütte, geschichtlichen Meilensteinen wie der Umbenennung der Hermann-Berndes-Straße oder der besonderen Unterstützung von Geflüchteten im Jahr 2015 – das Bündnis hat bewiesen, wie wichtig eine wachsame und solidarische Stadtgesellschaft ist. Stolz ist In-RAGE auch auf die vielen Konzerte, Lesungen, Vorträge, Kulturabende und Ausstellungen, mit denen das Bündnis immer wieder einen Beitrag für eine bunte und informierte Gesellschaft leistet. Die Verleihung des „Karlspreises“ im Jahr 2017 an In-RAGE war eine wunderbare Anerkennung für diese gemeinschaftliche Leistung.
Heute, im Jahr 2026, ist diese Arbeit aktueller und notwendiger denn je. Doch der überparteiliche Konsens in unserer Stadt steht fest: Mit dem „Ingelheimer Appell 2.0“ hat die Stadtgesellschaft ein klares, breites Bekenntnis gegen Ausgrenzung und für eine offene, vielfältige Gesellschaft abgelegt.
Ein so beständiges Bündnis lebt von den Menschen, die es tragen; und das sind nicht nur die 180 Mitglieder, die In-RAGE inzwischen hat. Dazu gehört auch die Unterstützung durch eine solidarische Gemeinschaft.
In-RAGE wird nun dieses Jubiläum am 20. September mit einem lebendigen Fest auf dem Friedrich-Ebert-Platz gebührend feiern. An diesem Sonntag gibt es ab 14:30 Uhr neben einem moderierten bunten Bühnenprogramm mit kurzen Statements und Interviews, Kabarett- und Poetry-Slam-Einlagen, toller und vielfältiger Musik selbstverständlich auch kulinarische Köstlichkeiten und leckere Getränke. Also kommen, Platz nehmen, zuhören und miteinander reden am demokraTISCH®!
Du möchtest Mitglied bei In-RAGE werden?
Dann schicke uns bitte eine Email an kontakt@in-rage.org
Oder lade dir den aktuellen Aufnahmeantrag runter, den wir unter Downloads hinterlegt haben




Anfang 2024 wurde auf Initiative des Ingelheimer Bündnisses gegen Rassismus und Gewalt der „Runde Tisch der Stadt Ingelheim für Demokratie und gegen Rechtsextremismus“ gegründet. Dort trafen sich unterschiedliche Akteur*innen der Stadtgesellschaft, um über gemeinsame Strategien gegen Rechtsextremismus und -populismus zu sprechen und Handlungsansätze zu formulieren. Aus dem Austausch entstand der „Ingelheimer Appell 2.0: Demokratie schützen – Rechtsextreme stoppen“, ein gemeinsames Statement, das die demokratischen Werte betont und klare Position gegen rechtsextreme Ideologien bezieht.
Ingelheim ist eine vielfältige Stadt. Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religionen, Lebensweisen und Überzeugungen leben und arbeiten hier zusammen. Diese Vielfalt ist eine Stärke, die es zu schützen und zu fördern gilt. Rassistische Hetze, menschenfeindliche Ideologien und Gewalt stehen im Widerspruch zu den Grundwerten unseres Zusammenlebens und dürfen in Ingelheim keinen Platz haben.
Der Ingelheimer Appell 2.0 knüpft an frühere Initiativen an und trägt den aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen Rechnung. Er ruft Politik, Zivilgesellschaft, Institutionen und jede einzelne Bürgerin und jeden einzelnen Bürger dazu auf, Verantwortung zu übernehmen: für Respekt, für Zivilcourage und für den Schutz der Menschenwürde.
Die unterzeichnenden Oberbürgermeisterkandidat*innen erklären gemeinsam, dass sie sich – unabhängig vom Ausgang der Wahl – für eine klare Haltung gegen Rassismus und Gewalt einsetzen werden. Demokratische Auseinandersetzungen müssen fair, respektvoll und auf der Grundlage der freiheitlich-demokratischen Grundordnung geführt werden.
In-RAGE begrüßt die parteiübergreifende Unterstützung des Appells ausdrücklich. Sie zeigt, dass der Einsatz gegen Rassismus und Gewalt eine gemeinsame Aufgabe ist, die über politische Unterschiede hinausgeht.
Gemeinsam rufen wir alle Ingelheimer*innen dazu auf, den Ingelheimer Appell 2.0 zu unterstützen und im Alltag Haltung zu zeigen – gegen Ausgrenzung und Hass, für Solidarität, Vielfalt und ein friedliches Miteinander in unserer Stadt.





Die von den Vereinten Nationen initiierten Wochen gegen Rassismus sind eine wichtige Gelegenheit, um gemeinsam ein starkes Zeichen gegen Rassismus, Antisemitismus und jede Form von Menschenfeindlichkeit zu setzen.
📅 12. März 2025 | 19:00 Uhr
📍 WBZ Ingelheim, Raum 108
🎤 Vortrag: „Demokratie verteidigen! Wie rechtsextreme Netzwerke unsere Demokratie angreifen und was Kommunen dagegen tun können.“
👨🏫 Referent: Dr. Florian Pfeil
Lasst uns in den Dialog treten und aktiv werden! Es braucht uns alle, um Ausgrenzung, Diskriminierung und Hass entgegenzutreten. Sei dabei und setze ein Zeichen für eine demokratische und solidarische Gesellschaft!
#WochenGegenRassismus #DemokratieVerteidigen #Ingelheim #GegenHass #FürVielfalt


Stand 08.02.2025




Bereits im Jahr 2000 fand sich in der süditalienischen Universitätsstadt Lecce eine multiprofessionelle, siebenköpfige Gruppe von Frauen zusammen, die ein neues Konzept der sozialen Arbeit mit von Menschenhandel Betroffenen konzipierte und selbst gemeinsam über 17 Jahre lang in der Provinz sehr erfolgreich realisierte. Als das Projekt von einem Tag auf den anderen „aus politischen Gründen“ eingestellt wurde, entschlossen sich die Frauen, ihre Erfahrungen und Einsichten zu Menschenhandel, Gewalt und Ausbeutung und ihren Protest gegen die erzwungene Beendigung ihrer Arbeit öffentlich zu machen. Das so entstandene Buch „Libera – Libere“ ist in Italien viel diskutiert und preisgekrönt. Die konsequent umgesetzten feministischen Überzeugungen der Autorinnen können einen wichtigen Beitrag auch für die aktuelle deutsche Diskussion um notwendige Verbesserungen der sozialen Arbeit im Handlungsfeld der Bekämpfung von Menschenhandel darstellen. Diese werden von der Psychologin und Projektgründerin, Ines Rielli, der Anwältin des Projektes, Maria Argia Russo und der ebenfalls selbst am Projekt beteiligten Soziologin und Dekanin des Fachbereichs „Soziale Arbeit“ der Universität des Salento, Irene Strazzeri auf der vom Ingelheimer Bündnis gegen Rassismus und Gewalt (In-RAGE e.V.) organisierten Tagung vorgestellt.
Im Zentrum der Veranstaltung soll die Vorstellung des bislang nur in italienischer Sprache erschienenen Buches „Libera - Libere“ stehen. Auf großes Interesse stieß das Engagement der Projektgruppe bereits auf einschlägigen (wissenschaftlichen) Tagungen in verschiedenen anderen europäischen Ländern. Nun soll erstmals auch in Deutschland der Projektgruppe „Libera“ Gelegenheit geboten werden, ihre Arbeit vorzustellen.



- Zeigen wir gemeinsam den Nazis aus der rechtsextremen Ecke, dass unser - Ingelheim bunt, tolerant und demokratisch ist.
- Malt Banner, besorgt euch Fahnen und hängt sie aus den Fenstern oder von den Balkonen!
- Beschallt die Straßen mit eurer Musik!







